Kerbein: Das Ehrenamt entlasten statt immer weiter belasten

Zu den Auswirkungen des Mindestlohn-Gesetzes auf die ehrenamtliche Arbeit in Sportvereinen erklärt der sportpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Björn Kerbein:

„Nur das ehrenamtliche Engagement macht das Training unserer Kinder und Jugendlichen, die sportlichen Wettkämpfe und ein aktives Vereinsleben erst möglich. Gerade in Zeiten, in denen es immer schwieriger wird Menschen für das Ehrenamt zu begeistern, müssen wir uns dessen stets bewusst sein. Vor diesem Hintergrund müssen wir das Ehrenamt von Bürokratie entlasten und für Rechtssicherheit sorgen und nicht durch immer neue Gesetze und Verordnungen weiter belasten.

Die Auswirkungen des Mindestlohngesetzes auf den organisierten Sport dürfen nicht klein geredet werden. Der zusätzlich Aufwand und die rechtliche Unsicherheit, ob im Einzelfall das Gesetz mit all seinen Auswirkungen angewandt werden muss, geht allein zu Lasten des eigentlichen Zwecks der Vereine. Es kann nicht sein, dass wir ehrenamtliche Vereinsarbeit genauso regulieren wie Unternehmen. Hier können und müssen wir mit zweierlei Maß messen.

Die FDP-Landtagsfraktion fordert die Landesregierung auf, sich für eine Vereinfachung der Anwendung des Mindestlohngesetzes im ehrenamtlichen Bereich und eine abschließende Rechtssicherheit für das Ehrenamt einzusetzen.“