Kerbein: Landesregierung muss das Schwimmenlernen ernst nehmen

Die FDP-Landtagsfraktion hat einen Antrag zur Problematik der mangelnden Schwimmfähigkeit von Kindern am Ende der Grundschulzeit eingebracht. Zur Debatte erklärt der sportpolitische Sprecher Björn Kerbein:

 

„Viel zu viele Kinder in Nordrhein-Westfalen können am Ende der Grundschulzeit nicht zuverlässig schwimmen. Die Zahlen schwanken hier zwischen 15 und 50 Prozent. Allerdings kann die Landesregierung keine belastbaren Zahlen vorlegen. Dieser Zustand ist unhaltbar. Die Freien Demokraten fordern daher, dass zunächst endlich für eine einheitliche Definition des „Schwimmen-Könnens“ gesorgt wird. Während der gültige Lehrplan bisher von 25 Metern ununterbrochenem Schwimmen ausgeht, sprechen Experten eher von 200 Metern. Um die offensichtlichen Probleme im Schwimmunterricht beheben zu können, halten wir es für unabdingbar zu wissen, wie viele Kinder am Ende der Grundschulzeit in NRW tatsächlich schwimmen können.

 

Rot-Grün hat weder unseren Antrag noch den Kern des Problems verstanden. Das beweist der vorliegende Entschließungsantrag: Statt das Problem analytisch anzugehen und mit belastbaren Daten Lösungen zu finden, beschränken SPD und Grüne sich darauf, bereits bestehende Landesprogramme aufzuzählen. Das führt nicht dazu, dass mehr Kinder schwimmen lernen. Die eigentlichen Ursachen für die mangelnde Schwimmfähigkeit interessieren Rot-Grün offensichtlich nicht.“

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PR15-385 Kerbein - Landesregierung muss
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