Dr. Björn Kerbein, wohnhaft in Enger, glücklich verheiratet, zwei Töchter


Geboren am 1. Oktober 1973 in Cuxhaven, machte ich in diesem schönen Urlaubsort 1993 das Abitur am Lichtenberg-Gymnasium und leistete meinen Grundwehrdienst in Altenwalde. Neben meiner Tätigkeit als Panzerschütze war ich für die politische Bildung der Soldaten der 1. Kompanie im 73. Panzerbataillon zuständig.

Mein Jurastudium in Bielefeld – Erstwunsch(!) bei der ZVS – finanzierte ich weitgehend selbst als Tennistrainer sowie als studentische Hilfskraft am Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht von Herrn Prof. Dr. Stephan Barton. Während der Promotion (magna cum laude) anlässlich des CDU-Parteispendenskandals zu Schweigerechten in parlamentarischen Untersuchungs-ausschüssen durfte ich wissenschaftliche Freiheit genießen. Dabei fielen mir die Freien Demokraten sehr positiv auf als die klassische Freiheits- und Rechtsstaatspartei, die das Tafelsilber unserer Verfassung mit Verve verteidigt.

Bereits im Promotionsverfahren beschloss ich 2002, aus meiner Leidenschaft für den weißen Sport und die Kinder- und Jugendförderung meine ganz spezielle Berufung zu machen. So stieg ich aus dem klassischen juristischen Weg aus, brach das Referendariat nach vier Wochen ab, nutzte meine breitgefächerte Ausbildung und gründete hochmotiviert die Sportakademie Dr. Kerbein. Erfreulicherweise gehörte meine Tennisschule bereits schnell zu den Gewerbesteuerzahlern der Stadt Bielefeld. Unser eingespieltes Trainerteam samt Backoffice besteht seit jeher aus 5-10 engagierten Mitarbeitern, in der Regel geringfügig Beschäftigten. Wir betreuen ca. 100 Tennisschüler (Kinder, Jugendliche und Erwachsenenmannschaften) und vermarkten seit 2005 erfolgreich die Tennishalle matchpoint im Bielefelder Westen.


2008 bekam ich das reizvolle Angebot, die FDP-Ratsgruppe (heute Fraktion) als Geschäftsführer zu verantworten. Diese spannende Teilzeitstelle ließ sich hervorragend mit meiner Selbstständigkeit „als zuverlässiger Marktakteur“ vereinbaren. Freilich musste ich aus zeitlichen Gründen meine sehr geschätzte Geschäftsführertätigkeit im Rathaus aufgrund meines Landtagsmandats beenden.

Seit meiner Volljährigkeit war und bin ich vielfach und lückenlos ehrenamtlich engagiert als Presse-, Jugend- und Sportwart sowie als Fördervereinsvorsitzender im Sport und in der Schule – ganz entsprechend meinem Lebensmotto in Anlehnung an J.F.Kennedy: „Frage nicht zuerst, was das Land/der Verein für Dich tun kann, sondern frage danach, was Du für Dein Land/Deinen Verein tun kannst!"

Erstmals durfte ich die FDP bei der Landtagswahl 2010 als Direktkandidat repräsentieren und erreichte bei den Neuwahlen 2012 sogar einen aussichtsreichen Listenplatz. Im Februar 2015 rückte ich für Robert Orth als Landtagsabgeordneter nach – eine Ehre für mich!

Besonders freue ich mich, dass ich - entsprechend meiner Neigungen - die Interessen der FDP-Landtagsfraktion und vor allem die unserer Bürgerinnen und Bürger als Sprecher im Sportausschuss sowie in der Enquetekommission „Zukunft der Familienpolitik“ vertrete. Zudem bin ich engagiert als Mitglied im Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend sowie stv. Mitglied im Rechtsausschuss.